Qualitätssicherung

Konzept der Qualitätssicherung

Die Schulautonomie eröffnet uns Handlungsspielräume, damit wir vor Ort Bedürfnissen entsprechen und Probleme lösen können. Mehr Entscheidungsfreiheit bedeutet, dass wir auch Verantwortugn für das eigene Handeln übernehmen. Evaluation bietet die Grundlage für Praxisreflexion und Steuerung der Schulentwicklung und überprüft die Sinnhaftigkeit von Zielsetzungen und Angeboten und die Wirksamkeit der umgesetzen Maßnahmen.

Evaluation bietet die Möglichkeit der Selbstreflexion und eine Feedbackkultur aufzubauen.

Auf dieser Grundlage kann pädagogisches und organisatorisches Handeln der Schule allen Beteiligten transparent gemacht werden - auch im Sinne der Rechenschaftslegung, wie sie laut Art. 16 des Automiegesetzes eingefordert wird.

Um die Qualität an den Schulen des Schulsprengels Ritten zu beobachten und gegebenenfalls zu verbessern, wird mindestens eine jährliche schulinterne Evaluation im Sinne des Art. 16, Abs. 2 des Landesgesetzes Nr. 12 vom 29. Juni 2000 zur Autonomie der Schulen durchgeführt.

Orientierung für die Themenfindung geben die Qualitätsbereiche des verbindlichen Qualitätsrahmens für die Schulen in Südtirol.

Durch eine schulinterne Evaluation kommen didaktische und organisatorische Aspekte zur Sprache. Die Ergebnisse dienen der Diskussion über die Qualität des Unterrichts und der Unterrichtsorganisation sowie der Festlegung von Maßnahmen zur Schulentwicklung und organisatorischen Veränderungen.

Zuständigkeiten

Am Schulsprengel Ritten sind die Koordinator*in für Schulentwicklung und Qualitätssicherung und die Schulführungskraft gemeinsam mit der Arbeitsgruppe "Schulentwicklung und Qualitätssicherung", in der jede Schulstelle, die Elternschaft und das Verwaltungspersonal vertreten sind,
für die Qualtätssicherung verantwortlich.

Feedbackkultur

Die Lehrpersonen tauschen sich regelmäßig über ihre Arbeitsqualität aus, pflegen das kollegiale Feedback und holen sich ebenso Feedback von ihren Schülern*innen (Datenhoheit = Lehrperson). Über die Elternarbeit in verschiedenen Gremien werden die Eltern in den Qualitätsentwicklungsprozess mit eingebunden.
Die Schulführungskraft holt sich von der gesamten Schulgemeinschaft in regelmäßigen Abständen Feedback zur Qualität ihrer Arbeit ein.

teilnahme an Lernstandserhebungen und Umgang mit Ergebnisse

Die Lehrpersonen erhalten nach Durchführung der Vera-Tests einen Sofortbericht, welcher die Leistungen der Schüler*innen auflistet. Sobald die Landesergebnisse feststehen, erhalten jene Lehrpersonen, welche die betreffende Klasse im Schuljahr der Testdurchführung unterrichtet haben, sowie jene, welche die Klasse im aktuellen Schuljahr weiterführen, den Ergebnisbericht ihrer Klasse und eine Zusammenfassung der Landesergebnisse. Da die Arbeit der Grundschule für die Ergebnisse der Kompetenztests der 1. Klasse Mittelschule eine wichtige Rolle spielt, erhalten auch die Lehrpersonen, welche im vorhergehenden Schuljahr in den 5. Klassen der Grundschule Deutsch bzw. Mathematik unterrichtet haben, die Ergebnisse der Kompetenztests ihrer Schülerinnen und Schüler in der 1. Klasse Mittelschule.

 

Alle Ergebnisberichte werden den Lehrpersonen auf dem PC im Lehrerzimmer zur Verfügung gestellt. In Fachgruppen und unter Leitung der Schulführungskraft, wenn notwendig auch unter Begleitung der Fachdidakter*innen der Pädagogischen Abteilung, werden die Daten analysiert und entsprechende Schlüsse gezogen. Aus den Daten entnehmen die Lehrpersonen Rückmeldungen über die Wirkung des eigenen Unterrichts und Hinweise für die weitere Planung.

 

Für den Umgang mit den Ergebnissen der INVALSI-Tests gilt Analoges.

Qualitätszirkel interne Evaluation

Die interne Evaluation nimmt bei der Wahl der zu evaluierenden Inhalte Bezug zum Qualitätsrahmen und zu den Zielen und Teilzielen des Dreijahresplans. Dabei werden nach Möglichkeit und Relevanz alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, d.h. Lehrpersonen, Schüler*innen, Eltern und das Verwaltungspersonal sowie das nichtunterrichtende Personal mit einbezogen. Als Evaluationsinstrument verwendet der Schulsprengel Ritten meist die Plattform IQES-Online, je nach Situation werden jedoch auch andere Instrumente wie z. B Papierfragebögen oder Zielscheiben verwendet. Der Evaluationszyklus erfolgt nach dem Demingkreis (Plan – Do – Check – Act). Die Ergebnisse der Evaluation sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden den Mitgliedern der Schulgemeinschaft mitgeteilt. Die Datenhoheit haben jedoch die Schulführungskraft und die Koordinatorin für Schulentwicklung und Qualitätssicherung.

Umgang mit Ergebnissen der internen und externen Evaluation

Für Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht (schlechte Wertungen, große Diskrepanz zwischen den einzelnen Kategorien...) werden Maßnahmen abgeleitet und im Dreijahresplan beschlossen. Diese Maßnahmen werden evaluiert, bei Nichterreichen der angestrebten Ziele werden die Maßnahmen justiert und es beginnt ein neuer Kreislauf.

Kommunikation der ergebnisse von evaluationen und der abgeleiteten maßnahmen

Alle Betroffenen werden informiert: Lehrpersonen in Teil-und Gesamtkollegien, Eltern über den Elternrat und die Homepage, Schüler*innen werden von der Koordinatorin bzw. der Schulführungskraft in eigens einberufenen Versammlungen informiert, nichtunterrichtendes Personal wird von der Schulführungskraft informiert. Die Ergebnisse der Evaluationen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden auf der Homepage veröffnlicht. Die durchgeführten Evaluationen "Gedächtnis der Schule" werden in der Evaluationsmappe dokumentiert.

Berichte der evaluationen

Schuljahr 2019/2020

Schuljahr 2018/2019

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Befragung Schüler
Interne Evaluation Gesundheitsfördernde
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Befragung LP
Interne Evaluation Gesundheitsfördernden
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Befragung Schüler
Interne Evaluation Potenzierung Italieni
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Befragung Eltern
Interne Evaluation Potenzierung Italieni
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Befragung LP
Interne Evaluation der Schulführungskraf
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Schuljahr 2017/2018

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Auszug aus dem Rückmeldebericht der Exte
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